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Stephanie Morcinek und Katja Brömer von FEminenInnen

Stephanie: Freie Journalistin |

Katja: Bildreadakteurin & Fotografin

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#wirsetzenunseinfüreinegerechterewelt

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Wie habt ihr euch kennengelernt?

Stephanie & Katja im Interview

Während unserer gemeinsamen Festanstellung bei einem E-Commerce-Unternehmen.

Ihr seid sehr ehrlich und es gibt keine Tabuthemen bei euch? War euch das am Wichtigsten?

Was hat euch dazu bewegt, femininINNEN zu gründen?

Na klar, wir sprechen über die Themen, die uns als FreundINNEN interessieren, also gibt's hier keine Tabus!

Wir interessieren uns für gesellschaftliche, feministische Themen, für Tier- und Umweltschutz, für Nachhaltigkeit, aber auch für Mode, für Beauty, Reisen und Psychologie. Wir wollten einen Ort kreieren, an dem wir über das schreiben können, was uns wirklich bewegt. Und wir wollen mit dem alten Klischee brechen, das Feminist:INNEN immer noch zugesagt wird. Wir können für gleiche Rechte für alle Geschlechter auch in einem pinkfarbenem Puffärmelkleid und rot geschminkten Lippen kämpfen. Wir sind feminin, wollen aber trotzdem etwas in der Gesellschaft zum Positiven verändern, daher haben wir uns auch den Namen femininINNEN gegeben.

Wieso sollten Frauen eurer Meinung nach noch mehr an sich und ihre Stärken glauben?

Uns werden schon seit der Kindheit falsche Rollenbilder zugeschrieben. Mädchen müssen nett sein, Jungs dürfen laut sein. Frauen haben sich um andere zu sorgen, Männer bringen das Geld nach Hause. Sogar das Marketing steckt uns in Schubladen, weil Mädchen T-Shirts mit "Prinzessin" tragen, während die Jungs "Superhelden" sind. Alle Menschen haben das Potential für ihre Träume zu kämpfen. Das Leben hat Stolperfallen, auch die Selbstständigkeit hat sie, doch wer es nie versucht, der kann auch nicht merken, dass mensch um diese Fallen ganz easy herumgehen kann....

Über welches Thema würdet ihr gern noch auf eurer Seite sprechen, was noch zu wenig Aufmerksamkeit in der Welt bekommt?

Da gibt es so viele: Illegalen Welpenhandel, Das Tabu-Thema kinderfrei zu leben, Warum Perfektionismus nervt und wann es zur Gewohnheit wurde, sich am Geburtstag über Social Media selbst zu gratulieren?

Wo möchtet ihr in ein paar Jahren mit femininINNEN stehen? Wovon träumt ihr?

Unsere anderen freien Aufträge brauchen noch so viel Aufmerksamkeit, dass femininINNEN oftmals zu kurz kommt und wir nicht genug Zeit haben, Stories zu machen, selbst vor die Kamera zu treten oder Artikel für die Website zu verfassen. Wir hätten diese Zeit jedoch sooo gerne und damit auch ein paar Kooperationen bzw. bezahlte Inhalte, die es uns ermöglichen, noch mehr Energie in unser Herzensprojekt femininINNEN zu stecken und den Follwer:INNEN noch mehr Content, Insights und Co. zu liefern.

Ihr seid alle selbstständig. Würdet ihr diesen Weg, auch aktuell gesehen, jederzeit wieder gehen?

Als Selbstständige gibt es Monate und Wochen mit sehr vielen und dann wiederum mit eher wenigen Aufträgen – auch ohne Corona. Das ist ganz normal. Wir haben es beide richtig gut durch diese Krise geschafft und hatten ordentlich zu tun. Selbstständigsein kann extrem stressig und nervenaufreibend sein, es gibt anderseits aber auch wieder extrem viel Freiheit. Von 9 to 5 einem Büro zu sitzen und darauf zu warten, dass endlich Feierabend ist, können wir uns beide nicht mehr vorstellen.

Was wären eure drei Tipps, auf dem Weg in die Selbstständigkeit? Wie bleibt man nachhaltig erfolgreich?

1. Networking ist so so so wichtig! Auf Terminen lernt mensch immer wieder neue Leute kennen, die vielleicht zu neuen Business-Partner:INNEN werden.

2. Hab Mut! Du findest ein Unternehmen toll, für das du schon immer arbeiten wolltest? Recherchiere die richtigen Ansprechpartner, denk dir etwas Kreatives aus und pitche dich und deine Idee. Wenn du es nicht versuchst, wirst du dich immer fragen, warum du es nicht versucht hast...

3. Gönn dir Auszeiten! Vor allem von Social Media. Wir scrollen, wischen und klicken mehrere Stunden pro Tag durch Instagram und Co. – beruflich und privat. Pausen und auch ein längerer Urlaub sind super wichtig, um auf neue Ideen zu kommen, wieder durchzuatmen und neue Kraft zu tanken.

Abgesehen von eurem beruflichen Talent, welche bisher geheimen Superkräfte/ Leidenschaften stecken noch in euch?

Wir können zu den größten 80's und 90's Hits die Texte mitgrölen! Britney Spears, Cyndi Lauper oder Avril Lavigne: Nehmt euch in Acht!

Mit welchem Thema beschäftigst ihr euch im Moment am meisten? Und zu welchen Erkenntnissen seid ihr bisher gekommen?

Wie wir den Instagram-Algorithmus durchschauen! Unsere Erkenntnis: Äh, nächste Frage bitte...

Was ist im Moment euer größter „Feind“? Wie geht ihr damit um?

Wie ist die Zusammenarbeit im Team für euch? Gedanke: Miteinander stärker?!

Haha, der Instagram-Algorithmus. Wir machen einfach weiter. Bleibt uns doch nichts anderes übrig.

Da wir in München und Hamburg sitzen, ist Zoom unser Kommunikationstool. Wir planen aber bald eine gemeinsame femininINNEN-Reise, auf der wir alle nach Rom oder vielleicht auch nur in ein schönes bayerisches Hotel fahren.

Welches Buch, das ihr gelesen habt, hat euch bezogen auf eure Entwicklung (persönlich oder beruflich) am meisten weitergebracht?

Die Mitternachtsbibliothek von Matt Haig (es zeigt, dass alles im Leben einen Sinn hat und wir nur lernen müssen, mit unseren Entscheidungen umzugehen)

Welchen Podcast / Instagram Accounts / YouTube Channel könnt ihr empfehlen?

Oh das sind sooo viele. Schaut doch bei auf unserem Instagram-Account, wem wir folgen: Die sind alle spitze!

Was sind eure wichtigsten Erkenntnisse aus dem letzten Jahr?

Freundschaft ist so wichtig, Familie ist so wichtig und Freunde sind auch Familie!

Eure Tipps, wenn es mal nicht so gut läuft …

Don't panic! Vor allem in Phasen mit wenigen Aufträgen kann mensch schnell durchdrehen. Wir wissen aber: Es kommt immer wieder etwas um die Ecke. Vertrau dir und deinem Business!

Wo findet ihr neue Inspirationen/ neue Ideen?

Wenn wir als FreundINNEN zusammen sind oder uns per Zoom verabreden, kommen uns die besten Ideen. Eine von uns hat immer etwas Skurriles zu erzählen, aus dem bald ein neues Thema wird. Naja und Instagram ist spätestens seit der Pandemie das, was für die alten Journalist:INNEN früher die Straße war: Hier finden sich auch immer wieder neue Themen zum Aufregen, zum Freuen, zum Diskutieren.

Als Selbstständige ist man meist 24/7 mit seiner Arbeit beschäftigt. Was hilft euch dabei, um abzuschalten - bzw. wobei findet ihr euren Ausgleich?

Auf jeden Fall: raus in die Natur - Katja hat dabei auch noch ihren Hund Max dabei, den sie aus dem Tierschutz gerettet hat.