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DOROTHEA UTZT

Gründerin der Juno App | Hauptberuflich selbständig

seit 2011

#serialentrepreneur #startuplife #parentlife

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Wieso bist du selbstständig?

Dorothea im Interview

Weil ich sehr ehrgeizig bin, gern Dinge ins Leben rufe, vorantreibe, immer dazulernen möchte, und mich so verwirklichen kann.

Wo möchtest du in ein paar Jahren mit deinem Business stehen? Wovon träumst du?

Wie ist die Zusammenarbeit mit deinen Angestellten/ deinem Team/ deinem Geschäftspartner?

Dass meine Projekte vielen Menschen das Leben leichter gemacht und ihnen Freude gebracht haben. Dass ich wieder ein Team habe, das meine Ideen weiterführt, und dass ich mir genauso viel Zeit für die Familie nehme, wie ich es gerade tue.

Schon das erste Startup hatten mein Mann und ich (mit Partnern) zusammen gegründet, haben es fast acht Jahre lang gemeinsam geführt und hatten ein großes Team. Das hat immer super funktioniert, denn wir ergänzen uns auch beruflich perfekt. Nun starten wir gerade wieder ganz von vorne, nur zu zweit. Das ist auch schön, aber ich freue mich sehr darauf, hoffentlich bald wieder mit vielen unterschiedlichen Leuten zusammenzuarbeiten.

Welches Buch, das du gelesen hast, hat dich bezogen auf deine Entwicklung (persönlich oder beruflich) am meisten weitergebracht?

Die "Erziehungs"-bücher, die ich gelesen habe, seit meine Tochter auf der Welt ist. Wenn man Kinder hat, muss man sich zwangsläufig mit sich selbst beschäftigen, und das ist so wertvoll, für alle Lebensbereiche! Unter anderem kann ich empfehlen: "Das Kind in dir muss Heimat finden" von Stefanie Stahl, "Liebe und Eigenständigkeit" von Alfie Kohn und "Aggression" von Jesper Juul.

Was ist für dich der nächste Schritt, um dein Business weiter voran zu bringen?

Heute (am 1. Juli 2020) starten wir erstmal mit der Öffentlichkeitsarbeit und allen Werbemaßnahmen für Juno, unserer App zum Festhalten der Meilensteine und Erinnerungen für Kinder und dem anschließenden automatischen Druck als Erinnerungsalbum (https://junoapp.co). Ich bin gespannt, ob unsere Idee gut ankommt. Und dann haben wir noch viele weitere Ideen auf der Liste, die verwirklicht werden wollen :-)

Deine Tipps, wenn es mal nicht so gut läuft …

Erstmal durchatmen. Durchhalten. Und umdenken – vielleicht ist die Krise auch eine Chance, Dinge zu verändern und dadurch wieder „frischen Wind“ reinzubringen. Oder alles Unnötige sein zu lassen.

Wie bringst du das Mama-Sein und deine Selbstständigkeit unter einen Hut?

Mit viel Unterstützung vom „Dorf“ – Oma, Opa und Tanten. Und dadurch, dass mein Mann und ich gemeinsam selbständig sind. Wir haben so die Chance erhalten, uns alles 50/50 aufzuteilen – Beruf, Haushalt und Eltern-Sein. Darüber bin ich sehr glücklich.

Abgesehen von deinem beruflichen Talent, welche bisher geheimen Superkräfte/ Leidenschaften stecken noch in dir?

Wenn ich die Zeit dafür hätte, könnte ich sicher fünf oder sechs Sprachen sprechen. Außerdem möchte ich unbedingt irgendwann noch programmieren lernen :-)

Wie lange bist du schon selbstständig?

Eigentlich seit 2011. Damals habe ich das Nürnberger Crowdsourcing-Startup Streetspotr mitgegründet, das wir nach sieben Jahren an einen Wettbewerber verkauft haben und aus dem ich im Dezember 2019 ausgeschieden bin. Allerdings hatte ich Investoren mit in die Firma geholt und war ab diesem Zeitpunkt angestellte geschäftsführende Gesellschafterin mit einer Minderheitsbeteiligung, und somit rechtlich gesehen nicht selbständig. Anfang 2020 haben mein Mann und ich unsere neue GmbH gegründet und veröffentlichen nun heute (am 1. Juli 2020) unser erstes Produkt daraus, nämlich Juno – das digitale Erinnerungsalbum für dein Kind, als App und gedruckt.